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NZZ am Sonntag, 28. Januar 2007
Hollywood befiehlt
Am Dienstag kommt Windows Vista von Microsoft in die Läden. Das Betriebssystem bringt einen digitalen Urheberschutz, der den Personalcomputer zukünftig den Wünschen der amerikanischen Filmstudios unterstellt. Von Andreas Hirstein
Die Geschichte des Personalcomputers beginnt im August 1981 mit der Vorstellung des ersten PC von IBM - und sie endet am kommenden Dienstag. Dann kommt Microsofts neues Betriebssystem Windows Vista in die Läden. Kritiker von Microsoft behaupten, dass damit die Ära des PC als offener Computerplattform - jeder kann Programme schreiben und Zusatzgeräte entwickeln - zu Ende geht.
Schuld daran ist der in Vista integrierte digitale Urheberschutz, der hochaufgelöste Videos vor Hackern schützen soll. Dieses Digital Rights Management (DRM) behindere die freie Entwicklung von Soft- und Hardware für Vista-Rechner, kritisiert etwa Peter Gutmann von der Universität Auckland in Neuseeland. «Der digitale Urheberschutz verschlechtert ausserdem Rechenleistung und Stabilität der Computer und erhöht die Hard- und Softwarekosten», sagt der Computerwissenschafter.
NZZ Leser
Am Grinsen, hat gebrauchte Frauenslips konsumiert.
01. Februar 2007 @ 17:09 (Smash-Nr. 9147)